Beratung & Buchung: 02401-6070696
Reisesuche öffnen
 
Reisekalender

Reisebedingungen

Allgemeine Geschäftsbedingungen der Fa.Fuchs Euregio Transfer & Reisedienst GmbH

- im folgenden "Reiseveranstalter" genannt.


1. Abschluss des Reisevertrages

1.1 Der Reisevertrag soll schriftlich mit den Formularen des Reiseveranstalters (Reiseanmeldung und Bestätigung) 

abgeschlossen werden. Sämtliche Abreden, Nebenabreden und Sonderwünsche sollen schriftlich erfasst werden. Bei Vertragsabschluss oder unverzüglich danach wird dem Reisenden die vollständige Reisebestätigung ausgehändigt. Dazu ist der Reiseveranstalter nicht verpflichtet, wenn es sich um eine

kurzfristige Buchung, also weniger als sieben Werktage vor Reisebeginn handelt.

1.2 An die Reiseanmeldung ist der Reisende zwei Wochen gebunden.  Innerhalb dieser Frist wird die Reise durch den Reiseveranstalter bestätigt. Kurzfristige Buchungen, zwei Wochen vor Reisebeginn oder kürzer führen durch die sofortige Bestätigung bzw. durch die Zulassung zur Reise zum Vertragsabschluss.

1.3 Telefonisch nimmt der Reiseveranstalter, worauf der Reisende  ausdrücklich hinzuweisen ist, lediglich verbindliche Reservierungen durch, auf die hin der Reisevertrag durch die 

schriftliche Reiseanmeldung, die der Reisende unverzüglich unterschrieben an den Reiseveranstalter zurückzusenden hat und die Reisebestätigung geschlossen wird. Sendet der Reisende die unterschriebene Reiseanmeldung nicht innerhalb einer Frist von 7 Tagen nach Erhalt der Reiseanmeldung zurück, so kann der Reiseveranstalter von der Reservierung absehen, sofern es der Reisende nach Aufforderung wiederum unterlässt, die Reiseanmeldung unterschrieben an ihn zurückzusenden. Schadenersatzansprüche wegen Nichteinhaltung der Reservierungsabrede bleiben hiervon unberührt. Der Reiseveranstalter bestätigt dem Reisenden bei elektronischen Buchungen den Zugang der Buchung unverzüglich auf elektronischem Wege.

1.4 Weicht die Reisebestätigung von der Reiseanmeldung des Reisenden ab, so liegt in der Reisebestätigung ein neuer Vertragsantrag, an den der Veranstalter 10 Tage gebunden ist und den der Reisende innerhalb dieser Frist annehmen kann. Für die Annahme wird die rechtzeitige Rücksendung der unterschriebenen Reiseanmeldung empfohlen.

1.5 Bei ausdrücklich und eindeutig im Prospekt, den Reise- Unterlagen und in allen anderen Erklärungen als vermittelt 

bezeichneten Fremdleistungen ist der Reiseveranstalter lediglich als Reisevermittler tätig. Bei diesen Reisevermittlungen ist eine vertragliche Haftung als Vermittler ausgeschlossen, soweit nicht Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit vorliegen, Hauptpflichten aus dem Reisevermittlervertrag betroffen sind oder eine zumutbare Möglichkeit zum Abschluss einer Versicherung besteht oder zugesicherte Eigenschaften fehlen. Der Reiseveranstalter haftet insofern grundsätzlich nur für die Vermittlung, nicht je- doch für die vermittelten Leistungen selbst (vergl.§§ 675,631BGB). 

Für den Vertragsschluss gelten die Bestimmungen der Ziffer 1 sinngemäß.

2.    Zahlung des Reisepreises

2.1 Sämtliche Zahlungen (Anzahlung bzw. Restzahlung) des Reisenden sind nur nach Aushändigung des Sicherungsscheins unter Beachtung der nachfolgenden Bestimmungen zu leisten.

2.2 Nach Abschluss des Reisevertrages sind 10% Anzahlung,

mindestens jedoch 50,00€ und höchstens 200,00€ innerhalb

von 14 Tagen zu leisten. Beträge für evtl. Versicherungen, Bearbeitungs- und Umbuchungsentgelte sowie gebuchte Eintrittskarten sind zusätzlich zu leisten. Erfolgt die Zahlung nicht oder nicht fristgerecht, so ist der Veranstalter berechtigt, von der Reservierung abzusehen.

2.3 Der Restbetrag ist auf Anforderung frühestens 4 Wochen, spätestens jedoch 2 Wochen vor Beginn der Reise Zug um Zug gegen Aushändigung der vollständigen Reiseunterlagen, soweit für die Reise erforderlich und/oder vorgesehen (z.B. Hotelgutschein etc.) fällig.

2.4  Die Verpflichtung zur Aushändigung des Sicherungsscheines besteht nicht bei Tagesfahrten, bei Reisen ohne Übernachtung und bei einem Reisepreis nicht über 80,00€.

3.    Leistungen

3.1  Die in Katalogen und Prospekten/Flyern angegebenen Leistungen sind für den Veranstalter bindend. Der Reiseveranstalter behält sich jedoch ausdrücklich vor, aus sachlich berechtigten,

erheblichen und nicht vorhersehbaren Gründen vor Vertragsabschluss eine konkrete Änderung der Prospekt- und Preisangaben zu erklären, über die der Reisende selbstverständlich vor Reisebeginn informiert wird.

3.2  Die vertraglichen Leistungen richten sich nach der zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses maßgeblichen Leistungs- beschreibungen sowie den weiteren Vereinbarungen, insbesondere  nach der Reiseanmeldung und der Reisebestätigung. Ziffer 3.3 ist zu beachten.

3.3  Zusätzliche Zusicherungen, Nebenabreden, insbesondere Vereinbarungen oder vereinbarte Sonderwünsche des Kunden sollen in die Reiseanmeldung aufgenommen werden. Auf die Bedingungen der Ziffer 1.1 wird verwiesen.

4.    Preisänderungen

4.1 Der Reiseveranstalter kann vier Monate nach Vertragsabschluss Preiserhöhungen bis zu 5% des Gesamtpreises verlangen, wenn nachweisbar und erst nach Vertragsabschluss konkret eintretend einer Erhöhung der Beförderungskosten, der Abgaben für bestimmte Leistungen, wie Hafengebühren, Flughafen- oder Mautgebühren oder eine Änderung der für die betreffende Reise geltenden Wechselkurse Rechnung getragen wird. Auf den genannten Umständen beruhende Preiserhöhungen sind insofern zulässig, wie sich die Erhöhung ausgehend vom Beförderungs-, Abgaben- und Wechselkursanteil konkret berechnet auf den Reisepreis auswirkt.

4.2  Eine Preiserhöhung kann nur bis zum 21.Tag vor dem Abreisetermin verlangt werden. Eine nach Ziffer 4.1 zulässige Preisänderung hat der Reiseveranstalter dem Reisenden unverzüglich nach Kenntnis vom Preiserhöhungsgrund zu erklären.

4.3  Bei Preiserhöhungen nach Vertragsabschluss um mehr als 5% des Gesamtpreises kann der Reisende kostenlos zurücktreten und stattdessen die Teilnahme an einer anderen mindestens gleichwertigen Reise verlangen, wenn Der Reiseveranstalter in der Lage ist, eine solche Reise ohne Mehrpreis in seinem Angebot anzubieten.

4.4  Die Rechte nach 4.3 hat der Reisende unverzüglich nach der Erklärung des Reiseveranstalters diesem gegenüber geltend zu machen.

5.    Leistungsänderungen

5.1 Änderungen und Abweichungen einzelner Reiseleistungen vom vereinbarten Inhalt des Reisevertrages, die nach Vertragsabschluss notwendig werden und vom Reiseveranstalter nicht wider Treu und Glauben herbeigeführt werden, sind nur gestattet, soweit die Änderungen oder Abweichungen nicht erheblich sind und den Gesamtzuschnitt der gebuchten Reise nicht  beeinträchtigen.

5.2  Eine zulässige Änderung einer wesentlichen Reiseleistung hat der Reiseveranstalter dem Reisenden unverzüglich nach Kenntnis vom Änderungsgrund zu erklären.

5.3  Im Falle der erheblichen Änderung einer wesentlichen Reiseleistung kann der Reisende vom Vertrag zurücktreten oder stattdessen die Teilnahme an einer mindestens gleichwertigen 

anderen Reise verlangen, wenn der Reiseveranstalter in der Lage ist, eine solche Reise ohne Mehrpreis für den Reisenden aus seinem Angebot anzubieten. Ziffer 4.3 gilt entsprechend.

5.4   Für den Fall einer zulässigen Änderung bleiben die übrigen Rechte (insbesondere Minderung, Schadenersatz) unberührt.

6.     Rücktritt des Reisenden vor Reisebeginn

6.1  Nach dem Jederzeit möglichen Rücktritt ist der Reisende verpflichtet, grundsätzlich pauschal folgende Entschädigung zu zahlen:

Bis 28 Tage vor Reisebeginn - 10% des Reisepreises pro Person, mindestens jedoch 15,00 € pro Person

Bis 21 Tage vor Reisebeginn - 30% des Reisepreises pro Person

Bis 14 Tage vor Reisebeginn - 50% des Reisepreises pro Person

Bis   7 Tage vor Reisebeginn - 60% des Reisepreises pro Person

Ab dem 7. Tag vor Reisebeginn - 80% des Reispreises pro Person

Bei Stornierung am Reisetag oder bei Nichterscheinen 100% des Reisepreises pro Person

Stornokosten bei Tagesfahrten:

Bis 7 Tage vor Reiseantritt - 10,00€ pro Person

Ab 7 Tage vor Reiseantritt - 15,00€ pro Person

Bei Stornierung am Abreistag oder Nichterscheinen - 100 des Reispreises Stattdessen kann der Reiseveranstalter eine angemessene Entschädigung konkret berechnen. Der Aufwandersatz ist sofort zu zahlen.

6.2 Maßgeblich für die Fristen ist der Zugang der Rücktrittserklärung des Reisenden beim  Reiseveranstalter oder der Buchungsstelle. Die Rücktrittserklärung ist schriftlich einzureichen.

6.3  Der Reiseveranstalter empfiehlt ausdrücklich den Abschluss einer Reiserücktrittskostenversicherung, sofern nicht im Reispreis enthalten.

7.     Änderung auf Verlangen des Reisenden

Verlangt der Reisende nach Vertragsabschluss Änderungen oder Umbuchungen, so kann der Reiseveranstalter folgende Bearbeitungsgebühren erheben: 

Bis 4 Wochen vor Reisebeginn - 10,00 € pro Buchung

Bis 1 Woche vor Reisebeginn - 20,00€ pro Buchung

Der Reiseveranstalter kann stattdessen den Aufwand konkret berechnen Ab einer Woche vor Reisebeginn werden Änderungen und Umbuchungen wie ein Rücktritt behandelt.

8.     Ersatzreisende

8.1 Der Reisende kann die Reise bis zum Reisebeginn an einen Dritten übertragen, sofern dieser den besonderen Anforderungen oder Reiseerfordernissen genügt und seiner Teilnahme nicht gesetzliche Vorschriften oder behördliche Anordnungen entgegenstehen und der Reiseveranstalter der Teilnahme aus diesen Gründen nicht widerspricht.

8.2 Der Reisende und der Dritte haften dem Reiseveranstalter gegenüber als Gesamtschuldner für den Reisepreis.

Der Reisende und der Dritte haften dem Reiseveranstalter gegenüber als Gesamtschuldner für die durch die Teilnahme des Dritten entstehenden Mehrkosten, in pauschaler Höhe von 20,00 €.

9.     Reiseabbruch

9.1  Wird die Reise infolge vom Reisenden zu vertretenden Umständen (z.B. Krankheit) abgebrochen, so ist der Reiseveranstalter verpflichtet, bei den Leistungsträgern die Erstattung der ersparten Aufwendungen sowie erzielter Erlöse aus der Verwertung der nicht in Anspruch genommenen Leistungen zu erreichen. Das gilt nicht, wenn völlig unerhebliche Leistungen betroffen sind oder wenn gesetzliche oder behördliche Bestimmungen einer Erstattung im Wege stehen.

10.   Störung durch den Reisenden

Der Reiseveranstalter kann den Reisevertrag fristlos kündigen, wenn der Reisende trotz Abmahnung erheblich weiter stört, so dass seine weitere Teilnahme für den Reiseveranstalter und/oder die Reiseteilnehmer nicht weiter zumutbar ist. Dies gilt auch, wenn der Reisende sich nicht an sachlich begründete Hinweise hält. Dem Reiseveranstalter steht in diesem Falle der gesamte Reisepreis zu, sofern sich nicht ersparte Aufwendungen und Vorteile aus einer anderweitigen Verwertung der Reiseleistung ergeben.

Schadenersatzansprüche im Übrigen bleiben unberührt.

11.   Mindestteilnehmerzahl

Bei allen Reisen beträgt die Mindestteilnehmerzahl 20 Personen, sofern in der Reisebeschreibung nicht anders vermerkt. Wir behalten uns vor, Reisen wegen Minderbeteiligung bis spätestens 2 Wochen vor Reisebeginn/Reiseantritt abzusagen.

12.   Kündigung infolge höherer Gewalt

12.1 Erschwerung, Gefährdung oder Beeinträchtigung erheblicher Art durch nicht vorhersehbare Umstände wie Epidemien, Naturkatastrophen, Zerstörung von Unterkünften, Krieg, Havarien, hoheitliche Anordnungen z.B. Grenzschließungen, Entzug der Landerechte usw. berechtigen beide Vertragspartner zur Kündigung des Reisevertrages.

12.2 Im Falle der Kündigung kann der Reiseveranstalter für erbrachte oder noch zu erbringende Leistungen eine nach § 638 Abs.3 BGB zu bemessende Entschädigung verlangen.

12.3 Der Reiseveranstalter ist im Kündigungsfall zur Rückbeförderung verpflichte, falls der Vertrag die Beförderung mit umfasst. In jedem Fall hat er die zur Vertragsaufhebung erforderlichen Maßnahmen zu ergreifen.

12.4 Die Mehrkosten der Rückbeförderung tragen die Parteien zur Hälfte, die übrigen Mehrkosten hat der Reisende zu tragen.

13.   Gewährleistung und Abhilfe

13.1 Sind die Reiseleistungen nicht vertragsgemäß, so kann der Reisende Abhilfe verlangen, sofern diese nicht einen unverhältnismäßigen Aufwand erfordert. Die Abhilfe besteht in der Beseitigung des Reisemangels bzw. einer gleichwertigen Ersatzleistung.

13.2 Der Reisende kann die Herabsetzung des Reisepreises nach § 638 Abs.3 BGB verlangen, wenn er den oder die Reisemängel beim Reiseleiter, oder falls dieser nicht erreichbar ist, beim Reiseveranstalter direkt anzeigt, soweit nicht erhebliche Schwierigkeiten die Mängelanzeige gegenüber dem Reiseveranstalter unzumutbar machen. Die Telefon bzw. Telefaxnummern sind den Reisunterlagen zu entnehmen. Unterlässt der Reisende schuldhaft, so stehen Ihm keine Ansprüche auf Herabsetzung zu. 

13.3 Ist die Reise mangelhaft und leistet der Reiseveranstalter nicht innerhalb einer angemessenen Frist Abhilfe, so kann der 

Reisende auch selbst Abhilfe schaffen und den Ersatz der erforderlichen Aufwendungen verlangen. Einer Fristsetzung bedarf es nicht, wenn der Reiseveranstalter die Abhilfe verweigert.

13.4 Wird die Reise durch einen erheblichen Mangel beeinträchtigt

so kann der Reisende eine angemessene Frist zur Abhilfe setzen. Verstreicht die Frist nutzlos, kann der Reisende den Reisevertrag kündigen. Die Fristsetzung ist entbehrlich, wenn die Abhilfe unmöglich ist, verweigert wird oder die sofortige Kündigung durch ein besonderes Interesse des Reisenden gerechtfertigt ist. Das gilt entsprechend, wenn dem Reisenden die Reise infolge eines Mangels aus wichtigem und für den Reiseveranstalter erkennbaren Grund nicht zuzumuten ist.

13.5 Bei berechtigter Kündigung kann der Reiseveranstalter für erbrachte oder zur Beendigung der Reise noch zu erbringende Reiseleistungen eine Entschädigung verlangen. Für deren Berechnung sind der Wert der erbrachten Reiseleistungen sowie der Gesamtpreis und der Wert der vertraglich 

vereinbarten Reiseleistungen maßgeblich (§ 638 Abs.3 BGB). Das gilt nicht, sofern die erbrachten oder zu erbringenden Reiseleistungen für den Reisenden kein Interesse haben. Der Reiseveranstalter hat die erforderlichen Maßnahmen zu treffen, die infolge der Vertragsaufhebung notwendig sind. 

Ist die Rückbeförderung im Reisevertrag mit umfasst, so hat der Reiseveranstalter auch für diese zu sorgen und die Mehrkosten zu tragen.

13.6 Der Reisende kann unbeschadet der Minderung oder Kündigung Schadenersatz wegen Nichterfüllung verlangen, es sei denn, der Mangel beruht auf einem Umstand, den der Reiseveranstalter nicht zu vertreten hat.

14.   Mitwirkungspflicht

Der Reisende ist verpflichtet, die Ihm zumutbaren Schritte zu unternehmen, um evtl. Schäden gering zu halten. Hier verweisen wir auf die Ziffern 10. und 13.

15.   Haftungsbeschränkung

15.1  Die vertragliche Haftung des Reiseveranstalters für Schäden, die nicht Körperschäden sind, ist auf den dreifachen Reisepreis beschränkt,

15.1.1 soweit ein Schaden des Reisenden weder vorsätzlich noch grob fahrlässig herbeigeführt wird, oder

15.1.2 soweit der Reiseveranstalter für einen dem Reisenden entstehenden Schaden allein wegen eines Verschuldens eines Leistungsträgers verantwortlich ist.

15.2  Gelten für eine von einem Leistungsträger zu erbringende Reiseleistung internationale Übereinkommen oder auf diesen beruhende gesetzliche Bestimmungen, nach denen ein Anspruch auf 

Schadenersatz nur unter bestimmten Voraussetzungen oder Beschränkungen geltend gemacht werden kann, so kann sich der Reiseveranstalter gegenüber dem Reisenden auf diese Übereinkommen und die darauf beruhenden gesetzlichen Bestimmungen berufen.

15.3  Bei eindeutig und ausdrücklich als vermittelt bezeichneten Leistungen ist Ziffer 1.5 dieser AGB zu beachten.

15.4  Für alle gegenüber dem Reiseveranstalter gerichteten Schadenersatzansprüche aus unerlaubter Handlung, die nicht auf Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit beruhen, haftet der Reiseveranstalter bei Sachschäden bis zu einer Höchstgrenze von 3000,00 €. Übersteigt der dreifache Reisepreis diesen Betrag, ist die Haftung für Sachschäden auf die Höhe des dreifachen Reisepreises beschränkt. Diese Haftungshöchstgrenzen gelten jeweils für jeden Reisenden und jede Reise. Dem Reisenden wird in diesem Zusammenhang im eigenen Interesse der Abschluss einer Reiseunfall- und Reisegepäckversicherung empfohlen.


16.    Ausschlussfrist und Verjährung

16.1  Ansprüche wegen mangelhafter Reiseleistung  nach den §§ 651 c bis 651 f BGB hat der Reisende innerhalb eines Monats nach der vertraglich vorgesehenen Beendigung der Reise gegenüber dem Reiseveranstalter geltend zu machen. Nach Ablauf dieser Frist können Ansprüche nur geltend gemacht werden, wenn der Reisende die genannte Frist ohne eigenes Verschulden nicht einhalten konnte.

16.2  Ansprüche des Reisenden im Sinne der Ziffer 16.1 verjähren grundsätzlich in einem Jahr nach dem vertraglich vorgesehenen Reiseende, jedoch mit der Einschränkung, dass diese Verjährungsfrist von einem Jahr nicht vor Mitteilung eines Mangels an den Reiseveranstalter durch den Reisenden beginnt. Bei grobem Verschulden verjähren die in Ziffer 16.1 betroffenen Ansprüche in zwei Jahren.

16.3 Im übrigen gilt, insbesondere auch bei arglistigem Verschweigen des Mangels, die regelmäßige Verjährungszeit von drei Jahren.

17.    Unwirksamkeit einzelner Bestimmungen

         

Die Unwirksamkeit einzelner Bestimmungen berührt nicht die Unwirksamkeit des Reisevertrages im übrigen.

18.    Pass-, Visa- und gesundheitspolitische Formalitäten

18.1 Der Reiseveranstalter weist auf Pass-und Visumerfordernisse einschließlich der Fristen zur Erlangung dieser Dokumente und gesundheitspolizeilichen Formalitäten in dem von Ihm herausgegebenen und dem Reisende3n zur Verfügung gestellten Prospekt oder durch Unterrichtung vor der Buchung einschließlich zwischenzeitlicher Änderungen insbesondere vor Vertragsabschluss und vor Reisebeginn hin, die für das jeweilige Reiseland für deutsche Staatsbürger ohne Besonderheiten wie Doppelstaatsbürgerschaft etc. gelten.

18.2  Bei Pflichtgemäßer Erfüllung der Informationspflicht durch den Reiseveranstalter hat der Reisende die Voraussetzungen für die Reise zu schaffen, sofern sich nicht der Reiseveranstalter ausdrücklich zur Beschaffung der Visa oder Bescheinigungen etc. verpflichtet hat.

18.3  Entstehen z.B. infolge fehlender persönlicher Voraussetzungen für die Reise Schwierigkeiten, die allein auf das Verhalten des Reisenden zurückzuführen sind (z.B. keine Beschaffung des erforderlichen Visums), so kann der Reisende nicht kostenfrei zurücktreten oder einzelne Reiseleistungen folgenlos in Anspruch nehmen.

Insofern gelten die Ziffern 6. (Rücktritt des Kunden) und 9. (Reiseabbruch) entsprechend.

19.    Gerichtsstand

19.1  Der Reisende kann den Reiseveranstalter an dessen Gerichtsstand verklagen.

19.2  Für Klagen des Reiseveranstalters gegen den Reisenden ist dessen Wohnsitz maßgeblich, sofern es sich nicht um Vollkaufleute handelt, die Ihren Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthaltsort 

nach Vertragsschluss ins Ausland verlegt haben oder deren Wohnsitz oder Aufenthaltsort zum Zeitpunkt der Klageerhebung nicht bekannt ist. In diesen Fällen ist der Sitz des Reiseveranstalters maßgeblich.


20.     Allgemeines

20.1  Die Berichtigung von Druckfehlern und Irrtümern bleibt vorbehalten

20.2  Die Fahrzeiten der Busse werden nach durchschnittlichen Verkehrsverhältnissen festgelegt. Für Verspätungen und dadurch entstehende Schäden, Folgen oder Kosten haftet Fuchs Euregio Transfer & Reisedienst nicht.

20.3  Änderungen der Fahrstrecke oder des Programms aus technischen Gründen oder aus Gründen höherer Gewalt  behalten wir uns vor.

20.4  Der Anmelder und der Reiseteilnehmer erklären sich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten im Rahmen der Zweckbestimmung des Vertrages EDV-mäßig verarbeitet, gespeichert, an Leistungsträger weitergegeben und zur Kundenbetreuung verwendet werden dürfen.